K/7. Kosten.

Die Inanspruchnahme eines Rechtsanwalts kostet Geld. K/7 berät Sie gern auch zu diesem Punkt.

KEINE KOSTENLOSE RECHTSBERATUNG

Die Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt unterliegt dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Einem Rechtsanwalt ist es nach dem Standesrecht untersagt, Rechtsberatung kostenlos zu erteilen. Das bedeutet, es ist zwingend notwendig, für eine anwaltliche Dienstleistung auch eine entsprechende Rechnung zu erstellen. Eine andere Vorgehensweise kann sogar bis zum Entzug der Anwaltslizenz führen. Das heißt, selbst ein Ratsuchender, der von einem Rechtsanwalt per Telefon oder E-Mail nur kurz und „unverbindlich“ eine erste Einschätzung einholt, löst hiermit bereits Kosten aus. Mit dem ersten Satz des Rechtsanwalts beginnt nämlich regelmäßig die klassische Anwaltsleistung, die bereits im Hinblick auf das ständige Haftungsrisiko des Rechtsanwalts nicht kostenlos sein kann, wobei der Rechtsanwalt auf die Kosten nicht ausdrücklich hinweisen muss, da sich diese schlichtweg aus dem Gesetz ergeben.

RECHTSANWALTSVERGÜTUNGSGESETZ & VERGÜTUNGSVEREINBARUNG

Wenn zwischen dem Rechtsanwalt und dem Mandanten nichts anderes vereinbart wurde, wird das RVG stets Grundlage des Mandats. Die Höhe der Kosten nach dem RVG bestimmt sich nach der Höhe des Gegenstandswerts des jeweiligen Einzelfalls. Die Gebührenhöhe ist abhängig davon, ob es bei der außergerichtlichen Tätigkeit des Rechtsanwalts bleibt oder ob prozessuale Schritte erforderlich sind. Sofern gewünscht, schließt die K/7 Kanzlei für Arbeitsrecht mit Ihnen eine Vergütungsvereinbarung ab, die entweder pauschal für eine bestimmte Leistung oder durch ein stundenweises Honorar vereinbart werden kann. Sprechen Sie uns gern darauf an.

RECHTSSCHUTZVERSICHERUNG & PROZESSKOSTENHILFE

Sollten Sie rechtsschutzversichert sein, holen wir für Sie gern die entsprechende Deckungszusage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung ein und treffen die Absprachen mit Ihrer Versicherung, so dass Sie dann lediglich die Kosten in Höhe Ihres Selbstbehalts zu tragen haben, sofern ein solcher mit Ihrer Versicherung vereinbart ist. Sollten Ihre Kosten nicht durch eine Rechtsschutzversicherung getragen werden und haben Sie auch im Übrigen keine finanziellen Möglichkeiten, einen Prozess zu führen, der Aussicht auf Erfolg hat, so können Sie Prozesskostenhilfe (PKH) in Anspruch zu nehmen. Den Antrag auf PKH stellen wir dann für Sie im Rahmen des Gerichtsverfahrens. Bei Gewährung von Prozesskostenhilfe werden unsere Kosten von Staatsseite getragen.